Sonntag, 9. Mai 2010

"Da bekommt die Mineralogie sofort gesellschaftliche Relevanz". Aus der Welt der Direktoren.



Abbildung - Impcat. Heftig, 
vielleicht endgültig, vielleicht nur Kino (oben) 
und Papst & Impact (M. Cattelan, 
Die neunte Stunde, 1999) (unten)

Im Interview mit dem designierten Direktor des Naturhistorischen Museum, Christian Köberl, Astronom und Impact-Forscher, greift Bettina Steiner in der Tageszeitung Die Presse nach den Sternen: gibt's außerirdisches Leben? Und wenn ja, soll man mit ihnen Kontakt aufnehmen? (Der Forscher hält sich bedeckt).

Gibt es das Universum überhaupt? ("Es ist nicht unwahrscheinlich", höre ich mit Erleichterung). Was ist ein guter, was ein schlechter Wissenschafter?

Fragen über Fragen, ehe es zur entscheidenden kommt: "Ich denke mit Schrecken daran, wie ich mit meiner Tochter durch Reihen ausgestopfter Tiere spaziert bin – die noch dazu völlig unsystematisch aufgestellt und mangelhaft beschriftet waren."

Da darf sich Herr Köberl darüber freuen, daß mit ihm - nicht von ungefähr, meint er - ein Wissenschafter berufen worden sei (die Vorgänger, was waren die eigentlich?), denn um Forschung ginge es, um Grundlagenforschung.

Und wie wollen Sie das vermitteln, fragt Frau Steiner. Köberl: Man sagt immer, Steine seien langweilig. Aber das müssen sie nicht sein. Haben Sie gewusst, dass man für den Betrieb von Mobiltelefonen seltene Erden braucht? Da bekommt die Mineralogie sofort gesellschaftliche Relevanz!

Und für Kinder wird's einen beweglichen Dino geben.
Aber sonst wohl, wie gesagt, eher Forschung, denn: 100 Würmer nebeneinander sind fad. Aber ich kann erklären, welche von ihnen Parasiten sind und was sie anrichten.

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