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Sonntag, 28. Juni 2020

Mittwoch, 3. August 2016

Trophäe

1928: Dr. Wilfred Osgood holding the horns on the skull of a Giant Sable antelope Hippotragus niger variani collected by big game hunter and naturalist explorer, Arthur Vernay.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Venus bleibt Venus

Die Neuaufstellung der Venus von Willendorf 2015 ging einher mit einer gegenüber früher ungleich sparsameren Beschriftung. Asketisch verhält man sich vor allem gegenüber jeder Deutung - die freilich in der Benennung als "Venus" teilweise erhalten bleibt. Von den Implikationen dieser Zuschreibung wollte man sich nicht trennen. Aber was es sein muß: ein Meisterwerk, und nicht nur das, sondern ein vollendetes. (Foto GF)

Mittwoch, 5. März 2014

De-Extinction. Eine neue Vokabel im museologischen Glossar

Daß man aus DNA-Spuren ausgestorbene Tiere gleichsam wiederherstellen will, diese Idee gibt es schon länger. Aus welchen Gründen auch immer ist das in dem Zusammenhang meistegenannte Tier das Mammut. Jetzt will mans aber doch mal mit was Kleinerem versuchen, mit einer Taubenart, die von Menschenhand ausgerottet wurde und die man offenbar gerne wiederhaben möchte. Das Fachvokable für diese frankensteinsche Anstrengung lautet de-extinction, eigentlich unübersetzbar ins Deutsche. Ob das mehr an Motiven hergibt, als den Ehrgeiz, es mal zu versuchen? Und ob dann der bekannte Kanon der Museumsaufgaben, Sammlen, Bewahren, Erschließen und Vermitteln um Wiederherstellen erweitert werden wird?
National Geographic hat der Ressurektions-Forschung ein Sonderheft gewidmet: http://www.nationalgeographic.com/deextinction/

Sonntag, 4. August 2013

Wie wir (Objet trouvée)


Unsere Herkunft. Unsere Eltern. Ein Paar. Mann und Frau. Einträchtig stehen sie nebeneinander im Museum, eine Animation läßt sie Seite an Seite durch die Besucher hindurchflanieren. Im Museum sind sie zu Hause. Naturwesen im Haus aus Marmor. Unsere Modelle von Zweisamkeit werden uns als überzeitlich vorgeführt, als Erinnerung, als Einübung, daß es immer schon so war. Ein bisschen nackt die beiden und sehr behaart, aber nicht unfreundlich. Neugierig, wie wir. Aber festgesetzt, gefangen in der Erzählung, die bilderreich über ihren Köpfen abgelesen werden soll. Ein geordneter Raum, die goldfarbige römische Ziffer "XV" über der giebelgeschmückten Tür, die das Urpaar nicht passieren wird. Von hier stammen wir ab. Von hier sind wir entkommen und haben uns entwickelt. Wie weiter? Zukunftsreich. Anders werden.

Samstag, 27. Juli 2013

Ein Museum: Biologiska Museet Stockholm












Das Biologiska Museet wurde 1893 von einem Taxidermisten gegründet, Gustav Kolthoff, der die Idee hatte, das Prinzip des Dioramas auf die Darstellung der Natur anzuwenden. Auf zwei Geschossen bewohnen über 200 präparierete Tiere ihre skandinavische Kunstwelt.
Als typische Attraktion einer Großausstellung, die der Industrialisierung Schwedens und Norwegens gewidmet war, überlebte das kleine, in einem den landestypischen Stabkirchen (Architekt: Agi Lindgren) nachempfunden Gebäde untergebrachte Museum, die Ausstellung und existiert bis heute weitgehend unverändert - in der Nähe weiterer musealer attraktionen Stockholms, wie dem Nordiska Muset und dem Freiluftmuseum Skansen.
Die etwas 'fremd' wirkenden (kleineren) Abbildungen stammen aus einer Intervention 20 schwedischer Designer im historischen Ensemble.


Mittwoch, 24. Juli 2013

Das Haus der Natur in Salzburg reagiert auf Kritik und berichtet über sein Projekt zur Erforschung der Geschichte des Museums

Zum neuesten Stand der Erforschung, Diskussion und Aufarbeitung der Rolle von Eduard Paul Trat und des von ihm gegründeten naturmuseums durch das Haus der Natur selbst siehe den Post „Das Haus der Natur stellt sich zum ersten Mal seiner Gesichte. Hier: http://museologien.blogspot.co.at/2014/10/das-haus-der-natur-stellt-sich-zum.html  
 
Auf meine Kritik, daß das Haus der Natur in Salzburg sich noch immer nicht seiner Geschichte stellt (hier: http://museologien.blogspot.co.at/2013/06/selbstverordneter-gedachtnisschwund-das.html, einschließlich eines Kommentars von Direktor Windung zu meinen Ausführungen), obwohl doch mehrfach in Publikationen die Rolle des Museums und seines Gründers und langjährigen Leiters, Eduard Paul Tratz dargestellt worden war, hat der Leiter des Museums, Norbert Winding reagiert. Es gibt nun auf der Webseite eine wenn auch knappe so doch unmissverständliche Information (hier: http://www.hausdernatur.at/zeittafel.html) und einen ausführlichen Hinweis zum laufenden Forschungsprojekt und der vorstudie dazu (hier: http://www.hausdernatur.at/geschichtsprojekt.html).
Ich möchte die rasche Reaktion von Direktor Winding ausdrücklich anerkennen, auch als Indiz, daß sich das Museum nun langsam aus seiner Belastung emanzipiert und vielelicht aus einem kritischen Blick auf die Institutionsgeschichte auch Freiräume für neue Strategien gewinnen könnte.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Loft (Museumsszenen)

Im obersten Besuchern zugänglichen Stockwerk, weitab von seinen Familienmitgliedern aus den Meeren der Welt, schwebt hier dieser seltsame Fisch hoch über dem Treppenhaus und der Abteilung der Geschichte des Museums. - Naturhistorisches Museum Wien (2012. Foto: GF)

Geschichtsbewußtsein (Texte im Museum 421)

Naturhistorisches Museum Wien (2012. Foto: GF)