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| Baustelle Erinnerung "Hitler entsorgen" Arbeiten am belastenden Erbe. Vorarlberg Museum |
Was zeichnet ein Museum aus?
Seine Sammlung?
Seine Lage?
Seine Themen?
Seine Haltung?
Seine Besucherquote?
Seine partizipativen Projekte?
Seine Mitarbeiterinnen?
Sein Vermittlungskonzept?
Seine Diversität?
Seine Architektur?
Sein Medienecho?
Seine Auszeichnungen?
Sein Café?
Seine Forschung?
Seine Zukunftsfähigkeit?
Seine Ausstellungen?
Seine Organisationskultur?
Seine Niederschwelligkeit?
Sein Leitbild?
Seine Botschaften?
Seine Öffnungszeiten?
Sein Veranstaltungsprogramm?
Seine politische Haltung?
Sein Eintrittspreis?
Das diesjährige Thema "Die Zukunft der Museen in einer sich schnell verändernden Gesellschaft" zeigt die Rolle von Museen als wichtige Vermittler, Innovationen und Verwalter der kulturellen Identität.
Abgesehen davon, daß der Satz ein sprachliches Ungetüm ist (was kann ein Thema "zeigen"?), das knapp vorm Kollabieren ist: was sagt er? Vor allem, daß mit den Museen ohnehin alles wunderbar in Ordnung ist, die wichtig und innovativ sind. Ist den AutorInnen dieser Ankündigung klar, daß ihre Charakteristik keineswegs nur eine Zeirdiagnose ist, sondern eine Charakterisierung von Musealisierung. Das heißt eines Prozesses, aus dem heraus Museen entstehen und verstehbar sind?
Erik af Klint, forderte in der schwedischen Tageszeitung Dagens Nyheter ein Museumsverbot für die Werke der Malerin Hilma af Klint, meldet Tobias Timm in der Zeit: "In Zukunft sollen af Klints Bilder nach seinem Willen nur noch in einem Tempel für eine ausgewählte Gruppe 'spirituell Suchender' gezeigt werden."
Aber ist das Kunstmuseum nicht ohnenhin ein Eldorado spirituell Suchender? :))
Peter Fritz: "Für mich ist klar: Museumsbesuche können Menschen verändern. Daher freue ich mich, dass wir als Salzburger Freilichtmuseum Partner der Studie der Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) von Prof. Arnulf Hartl und seinem Team sein dürfen. Sie untersucht die Wirkung von naturbasierten Therapien in unserem Museum. Vergleichsstudien laufen in Barcelona und Padua.
In Deutschland haben in diesem Jahr 9000 Geschäfte dicht gemacht, von aufgegebenen Büros gar nicht zu reden. Das läuft jetzt alles digital, schreibt Niklas Maak in der FAZ. Was tun mit dem ganzen Platz? Der Künstler Christian Jankowski hatte eine Idee und in Lübeck ein paar aufgegebene Kirchen mit Schlafsofas und anderem möbliert. Genial, findet Maak: "Menschen lagen hier in den Kissen, als seien sie zu Hause, der Effekt war fast surrealistisch und vollkommen erstaunlich: Die Trennung zwischen dem öffentlichen Raum (der durch die Folgen der Digitalisierung gerade in großen Teilen verödet) und dem privaten Wohnzimmer (von dem aus online gearbeitet und online eingekauft wird) verschwamm. ... Schon heute stellen Museen wie die Tate Modern fest, dass gerade jüngere Menschen die Foyers der Ausstellungshäuser als kollektives Wohnzimmer nutzen; dass sie sich dort treffen und ganze Tage verbringen und tun, was früher auf dem Marktplatz stattfand: Informationen austauschen, Dinge kaufen, die Vorbeigehenden beobachten."
| Das Bayrische Nationalmuseum wünscht uns was |
Eine Speerspitze dieser christlichen Leitkultur sind Museen, die zuverlässig alljährlich Einschlägiges aufbereiten. Wie viele Museen in Österreich werden wohl heuer wieder Krippen ausstellen?
Friedrich Merz: "Wenn wir von Leitkultur sprechen, von unserer Art zu leben, dann gehört für mich dazu, vor Weihnachten einen Weihnachtsbaum zu kaufen. Es ist die Art von christlich-abendländisch geprägter kultureller Identität, die sich über Generationen überträgt, von der unsere Kinder geprägt sind und die sie dann so oder so ähnlich selbst weitertragen.
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Mikl-Leitner "Das christliche Brauchtum wird hoch gehalten und das Kreuz in den Klassenzimmern nicht angegriffen. Es ist ein wichtiges Symbol für unseren Kulturraum"
Dem Film ist schon der Tod vorausgesagt worden, auch dem Theater, und erst recht der Oper.
Dem Museum nie?
Weil es schon tot ist?
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| Ehedem Neues Museum, heute Museum für Vor- und Frühgeschichte. Berlin. |