Mittwoch, 18. Mai 2022

Museumsanalyse - Ausstellungskritik. Einladung zur Veranstaltung

 


Museumsanalyse - Ausstellungskritik

Programm 

Freitag, 3. Juni 2022

Ort: Volkskundemuseum, Wien

17:30 Hanno Loewy (Jüdisches Museum Hohenems), Matthias Beitl (Volkskundemuseum, Wien)

Begrüßung

17:45 – 18:30 Roswitha Muttenthaler: Was kann und soll Ausstellungsanalyse und -kritik?

 

kurze Pause

 

19:00 Was will man von Ausstellungen als gesellschaftlicher Diskursform? Warum werden Ausstellungen nicht in ihrer einzigartigen Medialität wahrgenommen?

 

Diskussionsrunde mit Stefan Weiss, (Der Standard). Barbara Staudinger, (design. Direktorin Jüdisches Museum der Stadt Wien). Nora Sternfeld, (Professorin für Kunstpädagogik an der HFBK Hamburg. Schnittpunkt). Herbert Posch (Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien), Luisa Ziaja, (Kuratorin für zeitgenössische Kunst Belvedere und Schnittpunkt) Moderation: Felicitas-Heimann Jelinek und Hanno Loewy

Ende gegen 21 Uhr

Samstag, 4. Juni 2022

Ort: Volkskundemuseum, Wien;

9:30  - 11:30 Uhr Uhr

Roswitha Muttenthaler arbeitet mit der Gruppe in der Ausstellung „Die Küsten Österreichs“ im Volkskundemuseum an Praktiken der Ausstellungsanalyse und -kritik

Anschließend erfolgt die Gruppenbildung. Zusage zur Moderation von Gruppen gibt es bislang von Regina Wonisch, Felicitas Heimann-Jelinek (Heeresgeschichtliches Museum), Peter Melichar, Gottfried Fliedl (beide Haus der Geschichte Österreich), Elena Messner und co. (Heeresgeschichtliches Museum)

11:30 – 12:30 Mittagspause

12:30 Uhr

-        Besuch in unterschiedlichen Museen und Ausstellungen

17:00 Uhr

-        Feedback-Runde zum Museumsbesuch. „Wozu und wie Ausstellungskritik?“ – gemeinsames Brainstorming für thematische Zusammenfassung und Theoretisierung

Ende gegen 20 Uhr

Sonntag, 5. Juni

Ort: Heeresgeschichtliches Museum, Wien

10:00 Uhr

-       Heeresgeschichtliches Museum. Begehung mit Felicitas Heimann-Jelinek. Treffpunkt im Kassenbereich des Museums

Mittagspause

13:00 -

-        Elena Messner, #hgmneudenken und System Kollektive, Daniela Weiss / Litto und Jascha Ehrenreich. Begehung des Areals um das Heeresgeschichtliche Museum - virtuell wie auch live als Public Hearing

Eine Anmeldung unter der Mailadresse info@museumdenken.eu ist notwendig

Information zum Netzwerk museumdenken finden sich unter www.museumdenken.eu

 

 

Heeresgeschichtliches Museum im Umbruch HGM neu gestalten – aber wie?

 

Heeresgeschichtliches Museum im Umbruch

HGM neu gestalten – aber wie?

 

Eine Veranstaltung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte, in Kooperation mit der Universität Innsbruck, Institut für Zeitgeschichte

 

Zeit: 2. Juni, 14:00 – 18:00 Uhr

Ort: Österreichische Akademie der Wissenschaften, Hollandstraße 11-13,
1020 Wien


Die öffentliche Debatte über das Heeresgeschichtliche Museum (HGM) in Wien reißt nicht ab. Der vom Ringstraßen-Architekten Theophil Hansen geplante Prachtbau wurde 1869 als k.k. Hofwaffenmuseum eröffnet. Bis heute schließt das HGM sowohl architektonisch als auch inhaltlich bruchlos an das Erbe der Monarchie an. Seit zwei Jahren wird die Ausrichtung des Hauses öffentlich diskutiert, nicht zum ersten Mal, jedoch weitaus intensiver als zuvor. Eine umfassende Neupositionierung steht an. Aber wie soll das „HGM neu“ gestaltet sein? Und welche gesellschaftlichen und wissenschaftlichen AkteurInnen sollen an der Neugestaltung beteiligt werden?

 

Die Veranstaltung findet in Form von zwei Podiumsdiskussion statt.

 

14.00

 

Begrüßung

Ljiljana Radonić

 

Einleitungsstatement

Elena Messner, Peter Pirker

 

14:15 – 15:45 Panel 1

 

Wie soll sich das HGM neu positionieren? Welche Rolle kann es in Zukunft in der zeitgeschichtlichen Museumslandschaft in Österreich und Europa einnehmen? Welche gesellschaftlichen und wissenschaftlichen AkteurInnen sollen daran beteiligt werden?

 

Moderation: Elena Messner (Kulturwissenschaftlerin und Schriftstellerin)

 

Es diskutieren:

 

Wolfgang Müller, Stv. Leiter des Instituts für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien; Vorsitzender des Militärhistorischen Beirates der Wissenschaftskommission beim Bundesministerium für Landesverteidigung

 

Ljiljana Radonić, Leiterin des ERC-Projekts „Globalized Memorial Museums“, Vize-Direktorin des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte, Österreichische Akademie der Wissenschaften

 

Dieter A. Binder, Historiker, Andrássy Universität Budapest, Vorsitzender der Militärhistorischen Denkmalkommission beim Bundesministerium für Landesverteidigung

 

Judith Götz, Politische Bildung am Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität Wien

 

Monika Sommer, Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich

 

 

 

15:45 – 16:15

Pause

 

16:15 – 17:45 Panel 2

 

Wie kann der Reformprozess „HGM neu“ gestaltet werden? Welche Kompetenzen sind nötig, um eine funktionierende Sammlungsverwaltung und die Gestaltung von Ausstellungen samt Vermittlung zu gewährleisten? Was ist für das Haus an Know-How und Ressourcen unabdingbar? Welche Organisationsformen sind denkbar?

 

Moderation: Peter Melichar (Vorarlberg Museum)

 

Es diskutieren:

 

Wolfgang Muchitsch, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Heeresgeschichtlichen Museums, Präsident des Museumsbundes Österreich

 

Roswitha Muttenthaler, Museologin, war Kustodin am Technischen Museum und Dozentin an der zhdk Zürich und der Universität Oldenburg

 

Peter Pirker, Universität Innsbruck, Institut für Zeitgeschichte, Projekt "Deserteure der Wehrmacht"

 

Christian Stadelmann, Technisches Museum Wien

Samstag, 7. Mai 2022

Samstag, 30. April 2022

Sitzgelegenheit

 

Sitzen im Österreichischen Pavillon der Biennale Venedig

Wer möchte da widersprechen... (Texte im Museum 1056)

Biennale Venedig

Samsung und andere (Texte im Museum 1055)

 

Accademia Venedig, 2022

Anish Kapoor (Texte im Museum 1054)

 

Anish Kapoor. Einleitungstext der Ausstellung in der Accademia Venedig. 2022

Zwischen Tintoretto sitzen (Sitzen im Museum)

 


Paradoxe Intervention (Texte im Museum 1053)

 


Sonntag, 24. April 2022

Museumsanalyse - Aussetllungskritik. Eine Veranstaltung von museumdenken







Hohenems 24.04.2022


Save the date!


Museumsanalyse - Ausstellungskritik


Liebe Freundinnen und Freunde,

liebe Kolleginnen und Kollegen!

 Endlich läßt die Entwicklung der Corona-Pandemie es zu, daß wir uns wieder persönlich treffen können.

Wir laden deshalb zu unserer nächsten Veranstaltung ein, nach Wien, in das Volkskundemuseum, wo wir uns vom 3. bis 5. Juni mit Ausstellungskritik beschäftigen wollen.

Wir haben die Ideen, die wir in der vorbereitenden ZOOM-Sitzung entwickelt haben, in ein Programm gefasst, das im Kern aus Museums- und Ausstellungsbesuchen besteht und aus einer museumspolitischen Diskussion zur Rolle von Museums- und Ausstellungskritik.

Wir bitten um umgehende Anmeldung unter der Mailadresse redaktion@museumdenken.eu und sind auch dankbar, wenn wir Hinweise auf Personen bekommen, die diese Veranstaltung interessieren könnte.

Dies ist erst mal eine Ankündigung mit einem noch vorläufigen Programm. Der genaue Ablauf kommt ja auch zustande, indem wir alle Vorschläge und Ideen zusammentragen, die von den TeilnehmerInnen kommen. Wer immer schon seine Wahl für eine bestimmte Ausstellung getroffen hat oder eine der Gruppenbesuche in einer Ausstellung moderieren will oder noch weitere Ideen hat, ist herzlich eingeladen, sich mit uns umgehend in Verbindung zu setzen. Wir freuen uns auf Eure Rückmeldungen!

Im Anhang findet sich das vorläufige Programm, ein knappes Exposé und eine Liste von Orten, die wir aufsuchen könnten und aus denen wir gemeinsam zu Beginn der Veranstaltung eine Auswahl treffen werden.

Wir möchten unser bescheidenes Budget dazu nutzen, einen Zuschuss zu den Fahrt- und Aufenthaltskosten zu zahlen. Das wird von der Herkunft und Anzahl der Interessierten abhängen.

Wer einen Reisekostenzuschuss braucht, bitte dies uns auch gleich schreiben. Wir wollen uns auch um eine günstige Bleibe in Wien bemühen.


Mit herzlichen Grüßen

Hanno Loewy     Anika Reichwald     Gottfried Fliedl


Anmeldungen und Anfragen bitte unter dieser Mailadresse: info@museumdenken.eu


Museumsanalyse - Ausstellungskritik

Programm 

Freitag, 3. Juni 2022

Ort: Volkskundemuseum, Wien

 

Abendveranstaltung:

-        Vortrag 

-        Diskussionsrunde mit JournalistInnen und ExpertInnen 

Gemeinsames Abendessen

  

Samstag, 4. Juni 2022

Ort: Volkskundemuseum, Wien; 

verschiedene Museen und Ausstellungsorte

 

10:00 Uhr

-        Einführung Roswitha Muttenthaler: „Was kann und soll Museums- und Ausstellungskritik“?

-        Gruppenbildung. Zusage zur Moderation von Gruppen gibt es bislang von Regina Wonisch, Felicitas Heimann-Jelinek (Heeresgeschichtliches Museum)

Mittagspause

13:30 Uhr

-        Besuch in unterschiedlichen Museen und Ausstellungen

17:30 Uhr

-        Feedback-Runde zum Museumsbesuch

Gemeinsames Abendessen


Sonntag, 5. Juni

Ort: Volkskundemuseum, Wien

10:00 Uhr

-        „Wozu Ausstellungskritik?“ – gemeinsames Brainstorming für thematische Zusammenfassung und Theoretisierung

Informeller Ausklang mit Mittagessen


Exposé

Die Veranstaltung hat zum Ziel, das Museum als Medium der gesellschaftlichen Selbstreflexion öffentlichkeitswirksam zu diskutieren. Es ist der erste Versuch, einige theoretische Vorannahmen und Beobachtung zur Entwicklung von Museen in der Praxis anzuwenden und zu erproben. Der Schwerpunkt liegt auf Ausstellungskritik und ihrem „Unterbau“, einer methodisch kontrollierten Ausstellungsanalyse.

Dabei steht die in der Corona-Krise sichtbar gewordene, aber nicht allein von ihr ausgelöste Fragwürdigkeit der gesellschaftlichen Aufgaben der Institution: Wir haben diese Krise mit Fragen wie der nach der demokratischen Qualität von Museen, der Erzählbarkeit und Repräsentation von Geschichte in Museen und Ausstellungen für das „Begehen“ von Ausstellungen strukturiert.

In der Diskussion spielte auch die Frage nach der Rolle und Verantwortung der Geschichtswissenschaften eine Rolle. Einerseits als ethische Frage (nach der Verantwortung der „Historiker-Zunft“ für die Geschichtskultur), andererseits als Frage nach der Kompetenz der textorientierten Wissenschaft für ein explizit visuelles Medium, sowie auch nach Wechselwirkungen von aktueller Entwicklung des Fachs und Rezeption dieser Entwicklung an Museen und für Ausstellungen.

Es wird „Besuche“ in Gruppen in einer Reihe von Museen und Ausstellungen geben, deren Gestaltung den jeweiligen Teilnehmerinnen freisteht. Im Anschluss soll gemeinsam über die Erfahrungen berichtet und diskutiert werden. U.u. gibt es eine schriftliche/bildliche Dokumentation, ein Essay, ein Protokoll etc.


Liste der Museen und Ausstellungen

Aus diesen Vorschlägen wird zu Beginn der Veranstaltung am 4.6. eine Auswahl getroffen und Gruppen gebildet


1a Haus der Geschichte Österreich. Dauerausstellung

Hitler entsorgen. Vom Keller ins Museum. Ausstellung im Haus der Geschichte Österreich (bis Okt.22)

Was tun mit den Überbleibseln des Nationalsozialismus? Gehören sie in ein Museum? Sollten sie entsorgt werden? Ist es vertretbar, sie am Flohmarkt oder im Internet zu verkaufen? Was ist Erinnerung, was Verklärung und was gar Wiederbetätigung?

Wien. Neue Burg. Heldenplatz

https://www.hdgoe.at/

Dienstag–Sonntag: 10.00–18.00 Uhr Donnerstag: 10.00–21.00 Uhr 

1b Haus der Geschichte Österreich. Digitales Schwerpunktthema: Das Wiener Modell der Radikalisierung: Österreich und die Shoa

2 Heeresgeschichtliches Museum. Dauerausstellung

Arsenal 1, 1030 Wien

https://www.hgm.at/

Täglich von 9 bis 17 Uhr

3a Volkskundemuseum. Die Küsten Österreichs. Die neue Schausammlung des Volkskundemuseums

Überarbeitete Dauerausstellungen sind in den ethnologischen Museen Europas zurzeit ein Muss. Im Museum in der Laudongasse hat eine Gruppe von externen Kurator*innen – alle im Asylverfahren – nicht nur ein Update der bestehenden Sammlung gemacht, sondern auch einen neuen Objektbestand eingearbeitet. Wie fügen sich Objekte, die von Flucht und Ankommen erzählen, in die Schausammlung ein? 

3b Volkskundemuseum. Jetzt im Recht! Wege zur Gleichbehandlung

Webseite: „Alle Menschen sind gleich! Das bedeutet aber leider nicht, dass alle Menschen im Alltagsleben gleich behandelt werden. Für die Ausstellung Jetzt im Recht! zeigen die Kurator:innen Akten und Dokumente unterschiedlicher Fälle, führen Interviews mit Anwält:innen, Aktivist:innen und Betroffenen und versuchen aus unterschiedlichsten Perspektiven auf jene Momente zu blicken, in denen Diskriminierung passiert und Gleichbehandlung erkämpft wird.Ziel der Ausstellung ist dabei nicht so sehr eine Dokumentation des bisher Erreichten, sondern vielmehr die Vermittlung eines komplexen, emotionalen Themas und das Verständnis für die Lebenswelt derer, die aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihres Alters, ihrer Religion oder ihrer kulturellen Zugehörigkeit Herabwürdigung erfahren.

https://www.volkskundemuseum.at/gleichbehandlung

3c Volkskundemuseum. Honeymoon in Hennyland

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Webseite: „In der Ausstellung „Honeymoon in Hennyland“, will die Kuratorin Susie Flowers verschiedene Künstler*innen, aus den Bereichen Performance und/oder bildende Kunst zusammenbringen.

In der Ausstellung Honeymoon in Hennyland, bringt die Kuratorin Susie Flowers verschiedene Künstler*innen aus den Bereichen Performance und bildende Kunst zusammen. Der Ausstellungstitel setzt sich aus dem Wort "hen" zusammen, ein in Schweden verwendetes Personalpronomen für nicht-binäre Menschen. Hennyland wäre also die queere Utopie, wo Gender längst vorbei ist. "Honeymoon" steht für einen möglichen kollektiven Honeymoon, eine intime und romantische Erfahrung, die man jedoch auch mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit dem eigenen Körper machen kann. Der Fokus der Ausstellung liegt also auf queeren Identitäten und Körpern in einer heteronormativen Welt. Das Ziel ist es, aufzuzeigen wie die Künstler_innen mit ihren nicht-binären Körpern in Wien (und anderswo in Österreich) ihre queere Identität leben und ihren Körper in ihre Kunst einbringen, der Körper als Werkzeug für ihre Kunst fungiert. Die Arbeiten von LEVI Pritz, jiachen xu, Berivan Sayici, Ari Ban, Luis Javier Murillo Zuniga, Ingrid Dorfinger, Haus of Rausch, ContextCocktail und anderen werden in den Raum gestellt und so soll eine Utopie einer queeren Welt geschaffen werden, in der jedes Henny willkommen ist und Queerness ohne Beurteilungen von Außen stattfinden kann. Ziel ist es ebenso, zu zeigen, wie Körper und Queerness in der Kunst ein Zusammenspiel finden und außerdem aufzuzeigen, welche unterschiedlichen queerfeministischen Lebensstile im heutigen Wien möglich sind und in den künstlerischen Arbeiten zum Vorschein kommen.

https://www.volkskundemuseum.at/ausstellung_susieflowers

Laudongasse 15-19 

1080 Wien

https://www.volkskundemuseum.at/

Di bis So, 10.00 bis 17.00 Uhr

Do, 10.00 bis 20.00 Uhr

4 Das rote Wien im Waschsalon 

Politik und Kulturpolitik des „Roten Wien“. Webseite: „Das „Neue Wien“ der 1920er und frühen 1930er Jahre war ein einzigartiges gesellschaftspolitisches Experiment, das sämtliche Lebensbereiche der Menschen umfasste – von der Sozial- und Gesundheitspolitik über das Bildungswesen bis zum sozialen Wohnbau.“  

Halteraugasse 7

1190 Wien

Karl-Marx-Hof

http://dasrotewien-waschsalon.at/dauerausstellung/

5a Technisches Museum. Frauengalerie

Webseite: „Die „Frauengalerie“ widmet sich einer von Frauen maßgeblich gestalteten Technikgeschichte: Sie forschen, entwickeln und erfinden seit jeher. Biografien leiten den Ausstellungsrundgang mit insgesamt 14 Stationen, der sich auch mit Fragen der Arbeit und (Aus-)Bildung beschäftigt.“

https://www.technischesmuseum.at/ausstellung/geliebt__gelobt__unerwuenscht

5b Technisches Museum. Geliebt – gelobt – unerwünscht. Haushaltsdinge zwischen Wunsch und Wirklichkeit 

Hier kommen Nutzer_innen von Haushaltsgeräten zu Wort. Sie geben Einblick in ihre Erinnerungen zu geliebten Wegbegleitern, aber auch unerwünschten Geschenken und enttäuschten Versprechen.

https://www.technischesmuseum.at/ausstellung/frauengalerie

Mariahilfer Straße 212

1140 Wien

6 Weltmuseum

Hinter dem Namenswechsel vom Völkerkundemuseum zum Weltmuseum vollzog sich eintiefgreifender Wandel des Museums. Erstmals wurden historische, politische und wissenschaftsgeschichtliche Themenbereiche einbezogen und damit die Rolle eines ethnologischen Museums selbstreflexiv thematisiert, einschließlich des Themas Kolonialismus. Wegen der Größe des Museums und seiner Sammlungsausstellungen wäre die Beschränkung auf diese einschlägigen Abteilungen sinnvoll.

Heldenplatz, 1010 Wien

https://www.weltmuseumwien.at/ausstellungen/

7 Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands. Dauerausstellung

Altes Rathaus

Wipplingerstraße 6 – 8

1010 Wien

https://www.doew.at/erkennen/ausstellung/dauerausstellung

Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch, Freitag (werktags) 9.00 bis 17.00 Uhr, Donnerstag (werktags) 9.00 bis 19.00 Uhr

8 Kunstsammlungen der Akademie der Bildenden Künste Wien. „Das entwendete Meisterwerk. Bilder als Zeitmaschinen“

Webseite: „Die Ausstellung „Das entwendete Meisterwerk. Bilder als Zeitmaschinen“ stellt der gängigen Praxis der Schausammlung ein Modell gegenüber, das die historischen Kunstsammlungen der Akademie – Gemäldegalerie, Kupferstichkabinett und Glyptothek – mit zeitgenössischen Werken in Konversation treten lässt. Die Ausstellung schöpft aus dem Reichtum der drei Sammlungen und greift dabei nur eine Auswahl der vielen möglichen Bildprogramme, Typologien und allegorischen Formeln heraus, um sie mit anderen Werken aus anderen Zeiten lose zu verweben.

Auf Umwegen unternimmt die Ausstellung einen Parcours durch die Kunstgeschichte seit dem 15. Jahrhundert bis heute, wie sie sich in den Kunstsammlungen der Akademie der bildenden Künste abbildet. Dabei beschäftigt sie sich mit den Bildtheorien des 17. Jahrhunderts, wie jener von Samuel van Hoogstraten, genauso wie mit medientheoretischen Überlegungen der Gegenwart als Folge von technologischem Wandel und dessen Niederschlag in der Generierung von Bildern – nämlich der Frage, was das Bild als Medium leisten kann und soll.

Typologien, fluide Übergänge von Subjektkonstitutionen werden auf einer Bühne voller überraschender Übereinstimmungen und radikaler Gegenüberstellungen im Sinne eines Sehens in „Familienähnlichkeiten“ und Korrespondenzen sowie Verbindungen bei aller historischen Konditionierung zur Anschauung und Diskussion gestellt.“

Rezension von Katharina Rustler in Der Standard: https://www.derstandard.at/story/2000134766388/ab-in-die-zeitmaschine-neue-schau-in-der-gemaeldegalerie-am

Schillerplatz 

1010 Wien, Schillerplatz 3

täglich außer Montag 

10.00–18.00 Uhr

9 Die widerständigen Musen. Kunsthalle Wien

Webseite: „Widerständige Musen. Delphine Seyrig und die feministischen Videokollektive im Frankreich der 1970er- und 1980er-Jahre erforscht die Überschneidung zwischen den Geschichten des Kinos, des Videos und des Feminismus: Die Ausstellung beleuchtet ein Netzwerk kreativer und politischer Akteurinnen rund um die Schauspielerin, Videomacherin und Aktivistin Delphine Seyrig und entwirft so eine Geschichte des Feminismus als Mediengeschichte.“

https://kunsthallewien.at/ausstellung/widerstaendige-musen-delphine-seyrig-und-die-feministischen-videokollektive-im-frankreich-der-1970er-und-1980er-jahre/

Rezension in Der Standard: https://www.derstandard.at/story/2000134747480/frankreich-1970-feministische-filmkollektive-in-der-kunsthalle-wien?ref=perlentaucher

Museumsplatz 1, 1070 Wien

Dienstag – Sonntag 11–19 Uhr

Donnerstag 11–21 Uhr

 

 



Montag, 11. April 2022

Das Palastmuseum in Fumban, Kamerun (Ein Museum)

One of Cameroon’s most enduring civilizations has always had a knack for preserving its culture. There’s no better way to do that than to cloak it in symbolism as the Bamum people have done with the magnificent Foumban Royal Museum. The eye-catching structure is easy to locate as it stands right next to the Bamum Sultan’s palace in the center of town.

Seven centuries after the Bamum Kingdom was established by its first ruler—Nchare Yen, in 1394—the current Sultan, Ibrahim Mbombo Njoya, is working to preserve the local culture. Njoya oversees the transfer of the Bamum Kingdom’s earliest tools, artifacts, musical instruments, toys, weapons, art, wood and bronze carvings, sacred texts, and implements of worship into a modern structure that is the essence of Bamum philosophy.

For the Bamum people, it seems, self-preservation has always been at the heart of whatever venture they undertake. Designed by a local architect, the Foumban Royal Museum is whimsically built in the shape of a two-headed snake mounted by a giant life-like spider. Adorning the entrance to the museum is a gong, an instrument the Bamum have used over the ages to rally patriotism.

The spider in the Bamum culture symbolizes hard work, while the two-headed snake acknowledges their vigilance and power. Outsiders are keen to point out that the snake best describes a cunning that has always served the interest of the ordinary Bamum citizen.

All objects destined for the new museum now reside in the Sultan’s palace, which is open to the public daily. Among the things that will be moved are artistic representations of the Bamum people’s migration south towards the Grassfields of Cameroon, their separation from other Tikar tribes as each sought a better place to settle, and the countless wars they fought to defend and expand their domain.

Guns, spears, shields, trophy calabashes draped in human jaws, bamboo umbrellas, swords, and charms that have been used to fight enemies and quell civil wars are all part of the collection. Equally as vital are the instruments that have been used to check the Sultan’s power.

The kits and tools of Mutngu, the secret society that oversees the running of the state, take prominence within this collection. Its leader, Ta Ngu, is appointed by the Sultan to oversee justice in the kingdom but can call the Sultan to order. They ensure this by holding a public trial for the Sultan every two years to assess his leadership.

In most Cameroonian kingdoms, objects like these are hidden in sacred places where only the initiated have access to them. The Foumban Royal Museum displays these items to help visitors better understand the power structure within the Bamum kingdom. (Tony Vinyoh | September 1, 2021)


Das Palastmuseum in Fumban im Kameruner Grasland beherbergt eine (kunst-)historisch bedeutende Sammlung aus dem Königtum Bamum. Das Königtum Bamum ist berühmt für seine lange Geschichte und seine hochstehende höfische Kunst. Das Palastmuseum, dessen Anfänge bis in die 1920er-Jahre zurückreichen, bewahrt eine für Afrika einzigartige Sammlung aus dem Besitz von Bamum-Herrschern wie König Njoya. In den letzten Jahren ist ein moderner Neubau entstanden, der von traditionellen Symbolen der Bamum wie der Spinne und der doppelköpfigen Schlange geprägt ist. (Webseite Museum Rietberg über die Kooperation bezüglich der Restaurierung von Objekten).



Demokratisch. Aber wie? (Sokratische Frage 73)

 

Was ist der Unterschied 

zwischen einem undemokratischen, demokratischen 

und radikaldemokratischen Museum?

Die Poesie des Museums

 

Museum Reinhart Winterthur. Foto G.F. 2022

Ansichtssache

 

Kunstmuseum Reinhart Winterthur. Foto G.F.