Mittwoch, 18. April 2012

Postapokalyptische Museumspolitik

Während uns Pascal Bruckner, Philosoph aus Frankreich, das Museum als nachapokalyptische Freizeitbeschäftigung empfiehlt (hier), sieht eine postapokalyptische Museumssituation in der sogenannten Wirkklichkeit anders aus. Ein bemerkenswert detaillierter und informativer Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung beschäftigt sich mit der katastrophalen Situation der Museen in Bosnien-Herzegowina. Das durch pazifizierende Verträge (Dayton-Abkommen) nach dem 'Jugoslawienkrieg' geschaffene Staatengebilde ist überkomplex und offenbar nicht handlungsfähig und die kulturellen Institutionen, neuere wie alte, gehen buchstäblich zugrunde.

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