Montag, 14. Juli 2014
Samstag, 12. Juli 2014
Museen der Liebe
Eine von Popularphilosophen kuratiert Ausstellung im Rijksmuseum Amsterdam. "Art is Therapy" entwickelt eine neue Aufgabe für Museen, an die ich nicht ganz so schnell gedacht hätte. Kunst als Lebenshilfe, Kunst als Hilfe, ein gutes Leben zu führen.
Alain de Bottom und John Armstrong im Originalwortlaut: "Die Therapeutika - die Kunstwerke - würden, wenn die Museen erst einmal zu Tageskliniken (mit Wellnessbereich) umgestaltet wären, nicht mehr nach kunsthistorisch-chronologischen Kriterien, sondern nach psychischen Bedürfnissen und Schauplätzen der Seele sortiert und arrangiert. Auf diese Weise entstünden Galerien des Leidens und Mitleidenschaft, der Liebe und der Selbsterkenntnis . . . Und wenn die verordneten Arzneien nicht mehr wirken sollten, bestellte die Einkaufskommission bei den dienstbaren Künstlern genau das, was zur Seelenpflege jeweils gerade gebraucht würde." Ohne Witz.
Donnerstag, 10. Juli 2014
Totgesagte leben auch nicht länger. Skurille Falschmeldung über Sammlung Essl und Baumax
Für fünf oder zehn Minuten schien alles Vorbei. Karl-Heinz Essl verkauft, und zwar alles. Heißt Konzern und Sammlung. So die Tageszeitung "Die Presse" am Puls der Zeit. Falsch, wie sich schnell herausstellte. Quelle des "Missverständnisses": die Austria Presseagentur. "Die Presse" hätte aber überprüfen müssen, ob das so den Tatsachen entspricht und es hätte auffallen müssen, dass es um eine irrige Interpretation eines vor Monaten aufgesetzten Vertrages geht. Macht ja nix. Ein bisserl Totsagen schadet ja niemanden. Essl wirds trotzdem nicht überleb, alle Informationen über den Zustand der Baumarktkette "Baumax" deuten darauf hin, daß da kaum noch was zu retten sein wird.
Montag, 7. Juli 2014
And now something completely different
Eine Ausstellung, die ihre Besucher mit ihren Ausscheidungen bekannt und vertraut, wenn nicht versöhnt machen will.
http://diepresse.com/home/panorama/welt/3832131/Tokio_Museumsbesucher-spulen-sich-selbst-im-Klo-hinunter?hd=4
Dienstag, 1. Juli 2014
Mittwoch, 25. Juni 2014
Dienstag, 24. Juni 2014
Museumsszene
Thomas Hirschhorn: The Eternal Flame. Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris/Palais deTokyo 2014. Foto: Gottfried Fliedl
Samstag, 21. Juni 2014
Geld nicht vergessen! (Texte im Museum 485)
Schweizer Museumstext: Geld bitte nicht in der Garderobe einsperren, das könnte sie am Konsumieren hindern (Fonation Beyeler)
grau in grau
1975 hast du ein Museum entworfen, das wie ein Verwaltungsgebäude oder eine Kaserne aussah und 1000 Zimmer haben sollte...
...für 1000 graue Bilder. schön absurd. Ausgangspunkt waren die acht grauen Bilder, die heute im Museum Abteiberg in Mönchengladbach hängen. Die Idee war, dss in allen Räumen dieses gigantischen Museums immer das gleiche Bild hängt. ... Permanenz bis in die Ewigkeit. Das Ende der Malerei.
Hans Ulrich Obrist im Gespräch mit Gerhard Richter
Donnerstag, 19. Juni 2014
Dienstag, 10. Juni 2014
Maßgeblich realisierte Arbeiten (Kuratorensprech 02)
Karl Neubacher zählt zu den Pionieren der Avantgarde bzw. Konzeptkunst
in Graz (AT). Als Grafiker realisierte er maßgebliche Arbeiten, etwa für
das internationale Festival für Gegenwartskunst steirischer herbst, das Schuhhandelsunternehmen HUMANIC und die Kunstzeitschrift pfirsich (als Mitglied der Kunstproduzentengruppe pool).
Seine legendären Plakate entstanden auf der Grundlage künstlerischer Konzepte und wurden international bekannt und ausgezeichnet, etwa mit dem Graphic Design Excellence Award der icograda. Die Zusammensicht von Gebrauchskunst und strengen Formen der bildenden Kunst erzeugte ein einzigartiges Spannungsfeld, das für Neubachers künstlerische Praxis in den 1960er- und 70er-Jahren bestimmend wurde.
Quelle: Kunsthaus Graz. Universalmuseum Joanneum (Webseite; Ausstellungsankündigung)
Seine legendären Plakate entstanden auf der Grundlage künstlerischer Konzepte und wurden international bekannt und ausgezeichnet, etwa mit dem Graphic Design Excellence Award der icograda. Die Zusammensicht von Gebrauchskunst und strengen Formen der bildenden Kunst erzeugte ein einzigartiges Spannungsfeld, das für Neubachers künstlerische Praxis in den 1960er- und 70er-Jahren bestimmend wurde.
Quelle: Kunsthaus Graz. Universalmuseum Joanneum (Webseite; Ausstellungsankündigung)
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