Montag, 3. Dezember 2012

Drohende Schließung in Eisenhüttenstadt - Eine Petition

Petition zum Erhalt des Dokumentationszentrums

Liebe Freunde und Kollegen,

dem Dokumentationszentrum droht ab 2013 eine Unterfinanzierung, so dass eine professionelle Museumsarbeit nicht mehr möglich sein wird. Die Stadt Eisenhüttenstadt hat ihren Zuschuss eingestellt. Alle Beschäftigen sind zu Jahresende entlassen. Künftig sollen nur noch die Ausstellungen geöffnet sein, eine inhaltliche Arbeit ist nicht mehr vorgesehen.

In dieser Situation wende ich mich an euch/Sie, gegen diese Situation zu protestieren. Wir haben dafür eine online-petition eingerichtet, auf der auch sehr gern Kommentare eingetragen werden können:

http://www.activism.com/de_DE/petition/dokumentationszentrum-alltagskultur-der-ddr-erhalten/40685;

Über eure/Ihre Zeichnung und das Weiterleiten an Interessierte würde ich ich freuen!

Auch im Namen der Kolleg/-innen,

Andreas Ludwig

Worum geht es? Hier der Eintrag bei Wikipedia: "Das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt widmet sich der Kultur-, Sozial- und Alltagsgeschichte sowie der Alltagskultur in der DDR. Das Museum wurde 1993 gegründet, um die materielle Kultur des Alltags in der DDR zu sichern und für Ausstellungen, Forschung und Bildung bereitzustellen. Seitdem wurden etwa 150.000 Gegenstände aus dem ostdeutschen Alltag, von Hausrat über Bekleidung und Möbel bis zu Schallplatten, Büchern, Urkunden und Fotografien gesammelt. Eine Fachbibliothek ermöglicht Einsichtnahme in Publikationen aus der DDR und der neueren Literatur. 
Das Dokumentationszentrum befindet sich in einer denkmalgerecht sanierten ehemaligen Kinderkrippe im Zentrum der seit 1951 erbauten Modellstadt Eisenhüttenstadt. Seit 2008 betreibt das Dokumentationszentrum für an Stadt- und Sozialgeschichte interessierte Besucher eine rekonstruierte Wohnung im Stil der 50er Jahre.
Das Dokumentationszentrum zeigt seit 1995 wechselnde Ausstellungen, 2012 wurde die Dauerausstellung grundlegend neu konzipiert. Gefördert wird das Dokumentationszentrums vom Land Brandenburg, dem Landkreis Oder-Spree und der Stadt Eisenhüttenstadt.
Das Dokumentationszentrum wird von einem gemeinnützigen Verein getragen. Leiter des Museums ist Andreas Ludwig. Das Haus wird jährlich von 6.000 bis 10.000 Gästen besucht. Der Deutsche Kulturrat setzte es im Sommer 2012 auf die Rote Liste Kultur (Kategorie 1), da es von seiner Schließung bedroht ist."


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