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| Wer hätte das gedacht? Wissen im Alkohol könnte es auch heißen... |
Es gibt sie noch - die Kleiderordnung in Museen. Über viele Jahrhunderte hinweg waren Kleiderordnungen Methoden unerwünschtes Publikum, vor allem die "niederen Klassen", vom Musuem fernzuhalten. Aber was schließt eigentlich heute ein Museum als unerwünschte Bekleidung aus? Was soll die explizite Erwähnung der Schuhe? Sind Sandalen, Clocks, Sneakers unerwünscht? Und was für ein fordernder Ton - "während des gesamten Aufenthalts"! Zieht sich denn wer um im Museum, wechselt vom T-Shirt in den Smoking oder umgekehrt?
Wenn man alltagssprachlich die Wendung gebraucht "das gehört ins Museum", was meint man damit? Und ist das eine Anerkennung des Museums oder nicht eher ein Ausdruck, daß das Musuem ein Ort für Überholtes, obsolet Gewordenes, praktisch Unbrauchbares ist?
Was zeichnet ein Museum aus?
Seine Sammlung?
Seine Lage?
Seine Themen?
Seine Haltung?
Seine Besucherquote?
Seine partizipativen Projekte?
Seine Mitarbeiterinnen?
Sein Vermittlungskonzept?
Seine Diversität?
Seine Architektur?
Sein Medienecho?
Seine Auszeichnungen?
Sein Café?
Seine Forschung?
Seine Zukunftsfähigkeit?
Seine Ausstellungen?
Seine Organisationskultur?
Seine Niederschwelligkeit?
Sein Leitbild?
Seine Botschaften?
Seine Öffnungszeiten?
Sein Veranstaltungsprogramm?
Seine politische Haltung?
Sein Eintrittspreis?