Mittwoch, 29. April 2020

Ein Museum. Deutsches Epilepsiemuseum Kork

Das Deutsche Epilepsiemuseum ist ein Museum in Kehl-Kork in Baden-Württemberg.
Das Museum wurde 1998 von dem deutschen Neuropädiater und Epileptologen Hansjörg Schneble gegründet und gemeinsam mit seinem Sohn Hans-Martin aufgebaut. Es gilt als weltweit einzigartiges Museum zum Thema Epilepsie. Das Museum befindet sich unweit des Epilepsie-Zentrums Kork und zeigt in sechs Ausstellungsräumen über 500 Exponate rund um die Krankheit. Außerdem beherbergt es eine wissenschaftliche Bibliothek mit 300 Werken aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert.
Schwerpunkte des Museums sind neben der wissenschaftlichen Erforschung der Epilepsie auch die Diagnostik und die Entwicklung der Therapiemöglichkeiten. Des Weiteren werden von Betroffenen gefertigte Gemälde und Skulpturen im Epilepsiemuseum ausgestellt. (Wikipedia)


Im September 1998 wurde in Kehl-Kork das erste deutsche (und - nach unserem Kenntnisstand - das erste weltweite) Epilepsiemuseum eröffnet.
Die Eröffnung fand damals anlässlich des 5. Colloquiums "Epilepsie in der Belletristik" in Kehl-Kork statt.
Inzwischen hat das Museum, das zunächst in provisorischen Räumlichkeiten untergebracht war, seinen endgültigen Platz in 6 neuen Räumen des Korker Handwerksmuseums gefunden.
Warum ein Epilepsiemuseum?
Die Gründung des Korker Museums basiert im Wesentlichen auf zwei gedanklichen Vorstellungen - auf einer historischen und einer gegenwarts- bezogenen Überlegung. (Museumswebseite)


Das Deutsche Epilepsie-Museum unweit des Epilepsie-Zentrums Kehl-Kork »ist das einzige Museum dieser Art weltweit«, so sein Gründer und Leiter Hansjörg Schneble.
Kehl-Kork. Die Krankheit Epilepsie zu erklären, hat sich Hansjörg Schneble verpflichtet. Deren Medizin-, Sozial- und Kulturgeschichte erklärt er im einzigen Epilepsiemuseum Deutschlands, unterteilt in Themenbereiche: »Epilepsie, was ist das eigentlich?«, »Die Geschichte der Epilepsie und der Epileptologie« sowie »Wissenschaft und Wissensvermittlung seit frühester Zeit bis heute«. Der Rundgang durch die Räume im Obergeschoss des übrigens sehr sehenswerten Handwerksmuseums Kork lässt bisweilen erschaudern, aber auch nachdenklich werden. Vor allem klärt er auf.
Epilepsie hat mit ihren mitunter dramatischen Ausformungen zu allen Zeiten die Menschen tief beeindruckt, sagt Schneble, ehemals Chefarzt und Ärztlicher Direktor des Korker Epilepsie-Zentrums, sachlich-wissenschaftlich. »Hier treffen Beruf und Hobby aufeinander«, erklärt der Mediziner, Historiker und Buchautor zu seinen Beweggründen, das Museum aufzubauen. (Baden online Sept. 2012)




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