Freitag, 9. September 2016

Gibt es eine "grüne" Museumspolitik?

Das Verdienst der "Grünen" in Österreich ist es, als einzige Partei regelmäßig zu kulturpolitischen Fragen Stellung zu beziehen und Vorschläge auszuarbeiten. Das schließt Äußerungen zur Entwicklung der Museen und zur Museumspolitik selbstverständlich ein. Nachdem der für die staatlichen Museen zuständige Minister angekündigt hat, aus Anlass des Skandals um Agnes Husslein nicht nur auf diesen Fall zu reagieren, sondern umfassendere Reformen einzuleiten, ist es konsequent sich dazu zu Wort zu melden. Der Kultursprecher Wolfgang Zinggl hat nun 21 Seiten umfassende "Vorschläge zu den Bundesmuseen" vorgelegt. Auch die Mühlen der "Grünen" mahlen langsam. Elf Jahre hat es gedauert, bis ein Text von 2005 überabeitet nun als Konzept von 2016 vorliegt. Und zwar hier.

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