Samstag, 12. Juli 2014

Museen der Liebe

Eine von Popularphilosophen kuratiert Ausstellung im Rijksmuseum Amsterdam. "Art is Therapy" entwickelt eine neue Aufgabe für Museen, an die ich nicht ganz so schnell gedacht hätte. Kunst als Lebenshilfe, Kunst als Hilfe, ein gutes Leben zu führen. 

Alain de Bottom und John Armstrong im Originalwortlaut: "Die Therapeutika - die Kunstwerke - würden, wenn die Museen erst einmal zu Tageskliniken (mit  Wellnessbereich) umgestaltet wären, nicht mehr nach kunsthistorisch-chronologischen Kriterien, sondern nach psychischen Bedürfnissen und Schauplätzen der Seele sortiert und arrangiert. Auf diese Weise entstünden Galerien des Leidens und Mitleidenschaft, der Liebe und der Selbsterkenntnis . . . Und wenn die verordneten Arzneien nicht mehr wirken sollten, bestellte die Einkaufskommission bei den dienstbaren Künstlern genau das, was zur Seelenpflege jeweils gerade gebraucht würde." Ohne Witz.

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