Samstag, 5. Februar 2011

Die ersten Weltbürger





Meine Auslandskorrespondentin D. in H. schickt mir diese Bilder, die sie kürzlich im Landesmuseum in Hannover gemacht hat, mit der Aufforderung etwas über Frisuren in anthropologischen Dioramen zu schreiben. Von anderen derartigen Aufforderungen, die mich erreichen - meist etwas, was zu grauslich, zu kontroversiell ist, als daß der / die Betreffende selber was drüber schreiben wollte -, unterscheidet sich diese Einladung dadurch, daß sie einen gewissen Charme hat und ich das ja tun würde. Vorausgesetzt ich hätte Zeit und Muße dazu. Ich schenke stattdessen das Thema einem künftigen Dissertanten oder Aspiranten eines einschlägigen Studiums.
Diese Spezialfrage soll uns aber keineswegs davon abhalten, die weit reichhaltigere semantische Anmutung der diversen hannoveranischen Dioramen in vollen Zügen zu genießen. Der Veranschulichungszwang der Wissenschaften, die sich mit schriftloser Kultur beschäftigen, verhält sich gewissermaßen umgekehrt proportonial zum gesicherten Wissen. Und muß daher interpoliert werden - und wenn es nicht anders geht, mit zeitgenössischem Wissen. Wobei wir wieder bei den Frisuren wären...

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Ich kenne diesen Jetztmenschen, vielleicht ganz interessant an dieser Stelle ist folgender Link:
http://www.bynisi.de/Museum/MusFrame.html